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Die bereits im Juli angekündigte Single „Wir bleiben“ ist nun fertig gemastert und steht in den Startlöchern. Die Band bedankt sich mit dieser Single für die Eindrücke vom Hockenheimring 2015. Der Song selbst wird mit einem Live-Video vorab veröffentlicht und kann hier angesehen werden:

Die Single erscheint am 04.09.2015.

Nach 9,5 Jahren erscheint am 04.09. mit der Single „Wir bleiben“ der erste neue Song aus dem Hause Onkelz. Es ist eine Hommage an die eigene Wiederauferstehung und eine Danksagung an den unermüdlichen Support der Fans – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Die Single steigt auf Platz 4 der deutschen Single-Charts ein. In den sozialen Medien wird der Song gemischt wahrgenommen. Obwohl von der Band deutlich verneint, wird „Wir bleiben“ als erste Kostprobe des bereits angekündigten neuen Studioalbums der Onkelz verstanden und kontrovers bewertet. Ein Großteil der Fans – und das soll nicht unerwähnt bleiben – nimmt den Song als das auf, was er ist: Der Beginn einer neuen Zeit.

Tracklisting „Wir bleiben“:

  • 01 Wir bleiben (Studio Version)
  • 02 Macht für den, der sie nicht will (Live Version 2014)
  • 03 Der Himmel kann warten (Live Version 2014)
  • 04 Mexico (Live Version 2014)
  • Bonus: Wir bleiben (Live Video)

Am 15.09. veröffentlicht Max Fellmann von der Süddeutschen Zeitung in seiner Chart-Kolumne einen Beitrag zur erschienenen Single. Fellmann bedient sich in seinem Artikel einer sehr fantasievoll-absurden Interpretation des neuen Onkelz-Songs. Er wirft der Band mit diesem Titel ein Fortsetzen der seit Jahren praktizierten „Unschärfe“ in den Texten vor.

Hier ein Auszug:

 „Wir bleiben, das kann dabei heißen, »wir« bleiben hier vor den Flüchtlingsheimen stehen und pöbeln rum; es kann natürlich auch einfach heißen, »wir«, die Böhsen Onkelz, bleiben in den Charts. Es kann alles mögliche heißen. Gezielte Unschärfe ist seit Jahren der wichtigste Dreh der Böhsen Onkelz, die mal sehr, sehr rechts waren und heute behaupten, es nicht mehr zu sein. Den Text von »Wir bleiben« halten sie so sehr im Vagen, dass sich zwischen Früher-war-alles-besser und Es-muss-sich-endlich-was-ändern ziemlich alles hineininterpretieren lässt.“

 Fellmann outet sich mit seinem Beitrag selbst als Anhänger der Gruppe von Journalisten, die seit Jahren so ziemlich jede Veröffentlichung der Band in einen rechten Kontext setzen. Das war bisweilen oft sehr lustig und absurd, manchmal auch ärgerlich, aber irgendwie auch langweilig. Auch 9,5 Jahre nach dem Ende der Onkelz hat die Journaille offenbar nichts dazu gelernt, wobei uns das bei der SZ nicht wirklich wundern sollte. Die Band reagiert gelassen und verweist auf einen passenden Kommentar des Metal Hammer:

http://www.metal-hammer.de/sz-magazin-blamiert-sich-mit-kritik-an-boehsen-onkelz-513775/

Parallel startet auf Facebook eine Umfrage unter den Fans, ob es von den Konzerten am Hockenheimring 2015 eine Live-DVD/Blu-Ray geben soll. Mit 98 % Pro-Stimmen fällt die Entscheidung eindeutig für eine Live-DVD/Blu-Ray aus.