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MEMENTO
Das Neugeborene hat einen Namen: Wer denkt sich denn sowas aus und was hat es damit auf sich?

Die Idee unser Album Memento zu nennen, kam uns parallel zu unserer Cover Tattoo Aktion und ist inspiriert durch den gleichnamigen Film und die Kurzgeschichte „Memento Mori“ von Jonathan Nolan aus dem Jahre 2000, in dem der Hauptdarsteller nach einem traumatischen Ereignis die Fähigkeit verliert, neue Erinnerungen zu bilden und damit beginnt, sich wichtige Informationen zu tätowieren, damit er sie nicht vergisst.

Memento ist Latein und bedeutet übersetzt soviel wie „gedenke“ oder „erinnere dich“.

Und genau das wollen wir mit diesem Album tun: Tätowierungen und die Onkelz gehören zusammen wie die Faust auf’s Auge; sie sind unser und euer Tagebuch, sie erinnern uns an verblichene Freunde, alte Liebe, an schwere wie gute Zeiten.
Wir drücken durch sie unsere Gefühle aus, wir bekennen uns zu Bands, unseren Helden, Vater, Mutter, Bruder, Kinder, Freunden, Vereinen und Konspirationen. Durch sie verarbeiten wir Traumata und unseren Schmerz. Oder wir ritzen uns Mantras und Mutmacher in die Haut.

Viele von euch haben sich unser Logo, unsere Liedtexte, Albumcover und vieles mehr unter die Haut stechen lassen. Viele dieser Bekenntnisse finden sich auf unserem Album Cover und im Booklet wieder. Der Kreis schließt sich und gemeinsam erinnern wir uns an das was war, den langen, gemeinsamen Weg. So ein bisschen, als wäre noch einmal gestern. Gleichzeitig aber richten wir den Blick nach vorne. Unsere Beziehung geht unter die Haut, weckt die Erinnerungen an das gemeinsam Erlebte, das wir über einen Graben von 35 Jahren getragen haben. Die Vergangenheit hat uns geformt, sie darf nicht vergessen werden, aber die Reise geht weiter und wir wollen das Leben tanzen.

Memento!
Eure Onkelz

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