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Thorsten Zahn befragt Stephan Weidner:

Zahn: „Also hast Du die Schnauze voll, Dich immer wieder erklären zu müssen?“

Weidner: „Ja, es ist vor allen Dingen frustrierend, in der Öffentlichkeit als Fascho hingestellt zu werden. Ich fühle mich nicht als Faschist, fühlte mich auch nie als ein solcher. Aber, und den Schuh muss ich mir anziehen, ich habe Dinge gesagt und getan, die darauf hindeuten. Daran gibt es nichts zu beschönigen. Aber muss ich mich als 38-jähriger denn immer noch für etwas rechtfertigen, das ich als 16-jähriger tat? Dazu ist mir meine Zeit zu schade. Die verbringe ich lieber mit meiner Familie oder mache Musik. Glücklicherweise sind nicht alle so verbohrt. Wir bekommen auch positives Feedback, so dass ich auf den Rest getrost verzichten kann.“

Zahn: „Welche Erfahrungen hättest Du am liebsten nie gemacht?“

Weidner: „Schwierige Frage. Ich hätte darauf verzichten können, als Nazi hingestellt zu werden.“

Was passiert noch? Im Laufe des Jahres heiratet Stephan seine damalige langjährige Freundin Tatjana. Die Hochzeit findet in Marrakesch statt. Und World of Music (WOM) ändert die bisherige Geschäftspolitik – die Firma nimmt ab der Veröffentlichung der Dopamin auch Onkelz Tonträger in den Verkauf. Warum und wieso? Lest selbst:

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